Intern für MitarbeiterInnen
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Gästebuch
| Voigt |
30.12.2009 16:46 |
Hallo liebe Eltern eines Kindes mit AD(H)S!
Diesen Spruch hat mir eben meine Freundin zugeschickt - mit den besten Wünschen für das Jahr 2010. Ich möchte ihn gerne auch anderen Eltern zur Verfügung stellen, weil ich ihn so nett fand!Viel Freude mit euren Kindern - auch wenn sie AD(H)S haben - sie sind dennoch - oder gerade deshalb(?) sehr liebenswert!
Mein Sohn ist auch betroffen.
Er ist:
A - Außergewöhnlich
D - Dynamisch
H - Hochmotiviert
S - Super
Gerade Kinder mit ADHS und der richtigen Aufmerksamkeit durch Ihre Umwelt werden außergewöhnliche Persönlichkeiten.
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| Edelgart Hippenstiehl |
21.12.2009 17:55 |
Unsere Erfahrungen mit dem Elterntraining bei AD(H)S
Unser Sohn Julian war schon immer ein schwieriges Kind. Im Kindergarten konnte er nie ruhig sitzen bleiben, war impulsiv, aggressiv und hat öfter Spielzeuge von anderen Kindern kaputt gemacht Deshalb wurde Julian auch nicht zu Kindergeburtstagen eingeladen, und niemand wollte mit ihm spielen. In der Schule hatte Julian dann Aufmerksamkeitsprobleme und störte den Unterricht Seine Hausaufgaben erledigte er nur lückenhaft, ich musste ihn ständig ermahnen, antreiben und mit ihm diskutieren. Das führte fast täglich zu Streit und Tränen. Schlechte Beurteilungen, Rügen von der Lehrerin und Ausgrenzung durch seine Mitschüler waren die Folge.
Für uns als Eltern aber auch für die Geschwister wurde Julian zunehmend zur Belastung. ,,Gute" Ratschläge zur Kindererziehung von Lehrern, Nachbarn, Oma oder Freunden sowie der ständige Vorwurf ,,Ihr könnt ja nicht mal Euer Kind richtig erziehen" brachten unser Familiensystem zunehmend unter Druck Die Folge war, dass wir mit dem chaotischen Verhalten unseres Kindes nicht mehr zu Recht kamen und uns mehr und mehr abkapselten. Eine typische Krankengeschichte für ein Kind, das unter hyperkinetischen Störungen, also Aktivität- und Aufmerksamkeitsstörungen leidet, sagte uns der Kinderarzt ,bei dem Julian in Behandlung war und empfahl uns ein Elterntraining bei talentino e.V.
Durch das Training wurden wir in die Lage versetzt unser Verhalten Julian gegenüber positiv zu gestalten. Das Training wurde von Herrn Weber vom Kompetenz-und Seminarzentrum Lichtblicke in Netphen in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein Talentino e.V. durchgeführt. ,,Hyperaktive Kinder befinden sich in einem Teufelskreis", hat uns Herr Weber im Coaching vermittelt. ,,Ihr unruhiges und teilweise chaotisches Verhalten verändert das Verhalten ihrer Umwelt Tadel statt Lob, Drohungen und Strafen für aggressives Verhalten produzieren bei den Kindern immer mehr Aggressivität und Unruhe". Deshalb steht am Anfang des Elterntrainings eine Verbesserung der Beziehung zwischen Eltern und Kind. Eine Phantasiereise in die Erlebenswelt ihres Kindes hilft Eltern, sich besser in die Psyche ihres Kindes hineinzuversetzen. ,,Die meisten Eltern verändern ihre Einstellung schon, wenn sie sich bewusst machen, wie viel negative Rückmeldungen ihr Kind am Tag erfährt", hat uns Herr Weber erzählt.„Sie sollen nach all den Schwierigkeiten, die positiven Seiten ihres Kindes wieder neu entdecken". Das klang einleuchtend, war aber wirklich nicht so einfach umzusetzen, da sich viele Verhaltens- und Reaktionsmuster über die lange Zeit hin schon eingeschliffen haben.
Schritt für Schritt haben wir gelernt, in Konfliktsituationen anders mit unserem Kind umzugehen. Wir haben in Gruppen das Verhalten der Kinder und unsere eigenen Reaktionen darauf analysiert. Mittlerweile können wir immer besser Konfliktsituationen vermeiden, indem wir für Julian ganz klare machbare Rituale und extrem konstante Regeln aufgestellt und vor allem konsequent durchgehalten haben.
Julian hat mittlerweile auch Freunde gefunden und seine schulischen Leistungen haben sich durch ein parallel bei talentino e.V. durchgeführtes Kindertraining ebenfalls stark verbessert!
Diese beiden Maßnahmen waren für uns und auch für die anderen Teilnehmer ein voller Erfolg und haben das Familienleben und die Situation in der Schule entspannt!!
Für Julian und auch unsere ganze Familie hat sich die Situation nach dem Elterntraining deutlich verbessert.Ich kann Julian heute sehr viel besser verstehen und stehe viel selbstbewusster hinter ihm. Hausaufgaben erledigt er sorgfälltiger und in kürzerer Zeit als vorher. Wir streiten und diskutieren auch nicht mehr. Vor allem weiß ich jetzt, dass nicht meine Erziehung sein aggressives Verhalten hervorgerufen hat In der Gruppe habe ich erlebt dass wir nicht allein mit unserem Problem sind.
Ein Dank an Talentino und auch an Herrn Weber vom Kompetenz-und Seminarzentrum Lichtblicke!
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Lilli Cremer-Altgeld  |
09.12.2009 17:01 |
Lesenswerte Seiten. Glückwunsch! Ich habe sie aufgenommen in meine HP unter: Linkliste - Agora - D A CH.
Herzlichst
Lilli Cremer-Altgeld
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| Familie Hingstenberg |
29.11.2009 11:29 |
Liebes Talentino-Team!
Ohne Ihre Anleitung und menschliche Einflussnahme hätte unser Sohn Christian kaum das Abitur geschafft. Besonders bewundere ich, dass es Ihnen gelungen ist, Christian für das nötige Minimum an Arbeitsleistung zu motivieren, dem er es verdankt, das Abitur doch noch ( wenn auch nur haarscharf) geschafft zu haben.Wir bedauern, nicht eher von Ihnen gehört zu haben, dann wäre das letzte Jahr nicht "eine solche Zitterpartie" für uns alle gewesen. Auch was seinen Reifeprozess anbelangt, haben Sie nicht wenig zu seinem „Erwachsenwerden“ beigetragen. Auch dafür vielen herzlichen Dank! Da hat sich auch die weite Anreise ( zu jedem Termin immerhin 2,5 Stunden!) gelohnt, denn in unserer Gegend gab es für Christian keine entsprechende Hilfe- Sie kennen ja seinen Leidensweg!
Wir werden gerne immer wieder auf sie zurück kommen, wenn Bedarf dafür da ist.
Wir wünschen ihnen eine schöne Adventszeit und dass Sie noch viele Jahre Menschen so begleiten dürfen!
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| Anna ( aber das ist nicht mein richtiger Name- ich |
26.11.2009 17:50 |
| Schule ist ein Horror!Jeden Tag werde ich wegen meiner Pickel ausgelacht. Oft steht an der Tafel "Anna stinkt" und im Internet schreiben Mitschüler, ich würde lügen und klauen. Jetzt haben die Mobber sogar schon ein beleidigendes Lied über mich gedichtet und singen es,wenn sie mich sehen. Ich könnte jeden Tag heulen, wenn ich nur an die Schule denke. Der schlimmste Moment war am letzen Montag, als ich von meinen Mitschülern so verprügelt wurde, dass ich aus Nase und Mund blutete. Als ich zu meiner Lehrerin ging, um sie um Hilfe zu bitten, sagte die, ich müsse meine Probleme selber klären.nachmittags hat auch meine Mutter gesehen, dass ich geblutet habe und ich habe ihr alles erzählt. Sie war entsetzt, denn sie hatte nichts gemerkt - wie auch!Ich bin froh, dass uns eine Freundin meiner Mutter den Tipp mit Talentino gegeben hat. Meine Eltern waren heute mit mir da – ich hoffe, dass ich bald stark genug bin, um mich gegen die Mobber zu wehren!Endlich sehe ich wieder einen Lichtschimmer, ich hoffe, es wird besser, denn ich kann mich im Untericht gar nicht mehr auf die Aufgaben konzentrieren - aus Angst vor der Pause oder dem Schulschluss. |
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