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Unsere Erfahrungen mit dem Mentoring ( Coaching ) bei Talentino:
Beratung und Begleitung für Kinder u. Jugendliche und ihre Eltern
In unserem Fall geht es um die Probleme durch die Hochbegabung unseres Sohnes
Seit einigen Wochen wird unsere ganze Familie von den Mitarbeitern von Talentino sehr verständnisvoll und hilfreich beraten und begleitet. Dieses Konzept des Mentorings kommt uns sehr entgegen, da die ganze Familie, das häusliche Umfeld, aber auch die Schule mit einbezogen werden und wir gemeinsam versuchen, eine Änderung für die Probleme zu finden, die sich durch die hohe Begabung unseres Kindes über Jahre aufgestaut haben.
Hochbegabung ist ein Phänomen, das mit wissenschaftlich fundierten Intelligenztests mit hoher Validität nachgewiesen werden kann. Einige hoch begabte Kinder gelten als schwierig- das merken wir zu Hause, aber auch die Rückmeldungen aus dem Bekanntenkreis oder der Schule sprechen für sich. Trotz ihrer hohen intellektuellen Begabung können sie schlechte Schulnoten haben, gelten als "verhaltensauffällig", "faul", "desinteressiert", stören den Unterricht, haben Probleme mit Autoritäten, ziehen sich in sich zurück, etc.
Bis heute gibt es kein wissenschaftlich abgesichertes Konzept, wie man diesen Kindern helfen kann. Eltern, LehrerInnen, aber auch PsychologInnen stehen vor einem Rätsel und wir sind bisher immer nur auf Kopfschütteln oder die Berücksichtigung einzelner Aspekte gestoßen. Mein Mann und ich gingen zur Paarberatung – unser Kind zum Psychologen – in der Schule erwarteten uns nur Vorwürfe und unseren Sohn Sanktionen- aber die Schnittstelle haben wir nicht gefunden, da jeder nur sein Feld betrachtete, ohne das Ganze zu sehen. Das hat sich geändert, seitdem wir bei Talentino sind. Dort arbeiten Fachleute aus verschiedenen Bereichen unter einem Dach und auch – wenn es erforderlich ist – an einem Tisch. Es gibt kein fertiges Rezept für diese Probleme – jedes Kind mit seinem Umfeld ist anders , daher muss auch der Weg ein individueller sein..
Hoch begabte Kinder und Jugendliche haben eine andere Denkstruktur als normal begabte Kinder und Jugendliche. Sie zeichnen sich aus durch eine sehr schnelle Auffassungsgabe, eine hohe Merkfähigkeit und vor allem durch ein komplexes vernetztes Denken. Um sich etwas "zu erarbeiten" benötigen sie weniger Zwischenschritte als andere und sind in der Lage, Problemlösungen selbständig zu entwickeln. Konventionelle psychologische Konzepte und Beratungsansätze scheitern - unserer Auffassung nach - oftmals daran, dass sie viel zu starr und unflexibel sind, um dem scheinbar "chaotischen Denken" dieser Kinder/Jugendlichen zu genügen. So muss man sich immer auch die Frage stellen, wer denn hier "richtig" oder "falsch" denkt, der beratende Psychologe oder das hoch begabte Kind!?
Das Mentoring bei Talentino beruht auf der Tatsache, dass es kein fertiges Beratungskonzept geben kann und wir sogar unsere eigenen Denk- und Verhaltensweisen hinterfragen müssen. Durch diese wertneutrale Haltung schaffen wir dem hoch begabten Kind/Jugendlichen den größtmöglichen Freiraum zur Entfaltung seiner Persönlichkeit und seiner geistigen, kreativen Potenziale.
Wir erfahren immer wieder – auch durch das Gespräch mit anderen „betroffenen“ Eltern, dass hoch begabte Kinder und Jugendliche die Lösungen zur Verbesserung ihrer Lebensqualität, sprich der Verbesserung ihres Sozialverhaltens, ihrer Selbstorganisation, sowie ihrer Motivation und Lernbereitschaft selber kennen.
Talentino übernimmt hier die wichtige Aufgabe, diese Kinder bei ihren Entwicklungsprozessen als Mentor zu begleiten und ihnen im rechten Augenblick die rechten Fragen zu stellen. Die zu bearbeitenden Themen, welche mit der Hochbegabung in Zusammenhang stehen, ergeben sich dann fast wie von selbst. So erreichten wir es, dass sich bereits nach relativ kurzer Zeit bei unserem Kind wieder ein positives Selbstwertgefühl einstellt.
Von ausschlaggebender Bedeutung ist es für den Erfolg des Mentorings durch Talentino, auch uns als Eltern (bei uns kamen sogar die Großeltern mit, da sie eine große Rolle bei der Erziehung unseres Sohnes spielen) und falls möglich auch die Lehrerinnen und Lehrer der Kinder und Jugendlichen mit einzubeziehen, um parallel eine positive Lernumwelt zu schaffen.
Wir sehen zuversichtlich auf die nächsten Wochen, da wir zum ersten Mal auch als Eltern das Gefühl haben, dass uns „jemand an die Hand nimmt“ und uns keine Ratschläge erteilt, sondern gemeinsam mit uns auf der Suche ist und uns führt. Das wirkt unglaublich entlastend auf die familiäre Situation zu Hause, denn die Selbstvorwürfe –gepaart mit den Vorwürfen der Umgebung – belasten uns nicht mehr so stark. Auch wir brauchen das „ Schulterklopfen“ und das Gefühl, nicht alles falsch zu machen, sondern eben so gut wie möglich!
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